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KURSE

TERMINE

05. Januar 2018 Lesung “Äthiopischer Brokat” Mülheimer Lesebühne 19:30 Uhr
14. April 2016  Vernissage “Akzente“ Ausstellung in der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn
17. September - 10. November 2017 “Spurwechsel” Kunstausstellung in der Kurhausstraße (CURANUM) Hennef
 lfd. Schreibgruppen auf Anfrage
06. November 2016  Lesung der Wortflechterinnen “Nervenkitzel”
11. März 2017  Lesung Happerschoss “Äthiopischer Brokat”
Klimawandel durch Musik „Mopaya“ heißt das Märchen vom fremden Stinktier, mit dem am Sonntag, 18. Juni, der Pamoja-Chor unter Leitung von Michel Sanya Mutambala in Bonn-Lengsdorf die Zuhörer von den Stühlen riss. Dominiert von  Djembetrommeln (u.a. Ablam Benjamin Akoutou) unterstützen Gitarre, Flöte, Rasseln und Kalimba den Rhythmus und die Atmosphäre. Der Kongolese Sanya, zugleich Autor des Märchens und Arrangeur dieses Musicals, leitet den Chor seit sieben Jahren. Trotz der von klassischem Ballett und Jazztanz geprägten Bewegungserfahrungen der Europäer gelang ihm das Kunststück, den 16 Frauen und fünf Männern,  insbesondere der Rolle des Paradiesvogels, auch in der Choreographie afrikanisches Flair einzuhauchen. Es ist eine gute Lösung,  wechselnde Erzähler die Geschichte kommentieren zu lassen, da die Lieder in Kisuaheli, Lingala und Zulu gesungen werden. Es bedarf keiner Übersetzung von „Sisini salama“ (Es geht mir gut), damit Mimik und Energie die Stimmung übertragen und zum Mitsingen animieren. Die Protagonisten des Märchens sind Tiere, die in einem Dorf friedlich zusammenleben, bis sie eines Tages alle lebensbedrohlich krank werden. Sie finden kein Heilmittel. Da taucht ein fremdes Tier auf, ein Stinktier, und wird abgelehnt. Nur die weise Schildkröte spricht mit dem Neuankömmling und wird dafür von dem Fremden mit Kräutern geheilt. Als die leidende Dorfgemeinschaft von der erstaunlichen Heilung erfährt, integriert sie reumütig das Stinktier. Kälte war der erste Eindruck von Deutschland, was nicht nur an der Temperatur lag, schilderte der Chorleiter zur Einleitung. Mit Musik will er einen mitmenschlichen Klimawandel anstoßen: Lebensfreude gegen Fremdenfeindlichkeit und steife Ablehnung. Fazit: Fremde nehmen nicht nur unsere Hilfe, sondern geben uns ihrerseits, was hier fehlt. Von einem guten Miteinander profitieren alle. In einigen Wochen werden 18 Chormitglieder in den Kongo reisen und dort mit anderen Chören auftreten. In Afrika werden vermutlich die Zuhörer begeistert trillern.
20. Juni 2017  Musical Pamoja-Chor “Mopaya”
21. Mai 2017  Buch-Neuerscheinung Manu Wirtz (Hrsg) “TSCHÜSSIKOWSKI. Auf Nimmerwiedersehen und andere Irrtümer” Anthologie
Titel meiner Geschichte auf Seite 121: “Schluss mit lustig”

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15. Oktober 2017 Büchertisch Buchmesse Kreuzstr. 16
25. November 2017 Buchmesse Migration Foyer Haus der Geschichte, Bonn

Aktuelles aus meiner Szene

Gesehenes, Gehörtes, Erlebtes

28. Januar 2018 Lesung “Wortflechterinnen” Anno Tubac, Kölnstr. 47, Bonn 19:00 Uhr
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